„Ich sehe, was mein Einsatz bewirkt“ – Luca Häubi im Interview
Mit 19 Jahren fing alles an – mit einer alten Yamaha SR 500. „Ich habe sie zwäg gemacht, neu lackiert. Das war mein erstes Motorrad und der Anfang meiner Faszination.“ Heute fährt Luca eine BMW R 1250 GS. Dazwischen liegen viele Jahre Erfahrung, unzählige Werkstattstunden und eine beeindruckende Entwicklung.
Vom Automobilfachmann in die Motorradwelt
Luca ist gelernter Automobilfachmann und arbeitete lange in seinem Beruf. Doch vor rund acht Jahren wechselte er in die Töff-Branche; ein Schritt, der vieles verändern sollte.
Seine ersten zwei Jahre verbrachte er bei einer Harley-Davidson Vertretung als Motorradmechaniker. „Harley war urchig, reduziert auf das Minimum an Technik. Ganz anders als BMW.“ Im damals gleichen Betrieb wechselte er zu BMW Motorrad und war sofort fasziniert: „BMW ist extrem technisch, innovativ, sehr durchdacht. Das hat mich von Anfang an gepackt.“
Häubi suchte nach Chancen und wechselte deswegen den Betrieb. Bei Hedin Automotive angekommen, arbeitete er zunächst weiter als Mechaniker. Doch es blieb nicht dabei.
Relativ schnell erhielt Luca die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln, als Serviceberater. Rund eineinhalb Jahre arbeitete er eng mit der Werkstattleitung zusammen, bevor er vor zwei Jahren selbst die Leitung übernehmen durfte. „Für mich ist das ein absoluter Traumberuf.“
Was ihn antreibt? „Ich sehe meinen Einsatz. Und ich sehe, dass ich vorankomme, je mehr ich mich einbringe.“ Verantwortung zu tragen, Vertrauen zu bekommen und ein Team zu koordinieren, das erfüllt ihn. Teamgeist war für ihn schon immer zentral, geprägt durch verschiedene Mannschaftssportarten. „Das kann ich heute im Arbeitsalltag voll einbringen. Und das ist mir extrem wichtig.“
Ein anspruchsvoller Start
Der Anfang als Werkstattleiter war jedoch alles andere als einfach. 10-Stunden-Schichten, hoher Arbeitsandrang, ein sehr zerstreutes Team.
„Das war herausfordernd. Aber genau daran arbeite ich seit dem ersten Tag.“ Der Fokus lag von Beginn an auf klaren Abläufen. „Heute sind die Prozesse für alle identisch und alle halten sich daran. Das macht in einem grossen Betrieb einen riesigen Unterschied.“
Besonders zwei Themen beschäftigten ihn intensiv: Qualität und Erreichbarkeit. „Da haben wir uns die letzten Jahren leider oftmals keine goldenen Lorbeeren verdient.“ Doch Schritt für Schritt ging es vorwärts. „Wir sind heute an einem guten Punkt, aber noch nicht ganz über den Berg. Deshalb schaue ich weiterhin sehr genau hin.“
Spürbarer Wandel
Seit Anfang 2026 gibt es einen neuen Aftersales-Leiter am Standort Dielsdorf und einige personelle Veränderungen in der Motorrad Werkstatt. Für Luca ein wichtiges Signal. „Ich habe ein gutes Gefühl. Probleme werden jetzt wirklich am Schopf gepackt, nicht mehr mitgeschleppt.“
Er spürt Unterstützung, nicht nur im After Sales, sondern in der gesamten Leitung. „Es klingt vielleicht nach einem Klischee, aber ich merke die positiven Veränderungen wirklich im Alltag.“
Mit dem neuen Showroom (Eröffnung im Frühling 2026) und einem fast komplett neu formierten Werkstattteam blickt er optimistisch nach vorne. „Wir harmonieren stark, ziehen alle in die gleiche Richtung. Das macht Freude.“
Trotz hoher Ziele für dieses Jahr überwiegt die Zuversicht.
Eine persönliche Nachricht an unsere Kundinnen und Kunden
Zum Schluss richtet Luca noch ein direktes Wort an alle, die vielleicht in den letzten Jahren nicht ganz zufrieden waren: „Mit einem neu aufgestellten, engagierten Team und einer klar definierten Ausrichtung starten wir motiviert in die Zukunft. Unser Ziel ist es, unseren Kunden nicht nur höchste fachliche Kompetenz und zuverlässigen Service zu bieten, sondern auch eine moderne, kundenorientierte Werkstatterfahrung zu schaffen. Wir bedanken uns für das bisheriges Vertrauen und freuen uns darauf, dich weiterhin oder ganz neu bei uns begrüssen zu dürfen. Für Fragen, Terminvereinbarungen oder persönliche Gespräche stehen wir dir gerne zur Verfügung.“
Luca wird ausserdem für ein Meet & Greet an unserem Saisonstart fürs Fachsimpeln und für Fragen vor Ort sein. Komm gerne vorbei am 18. April!